Warum ein Strudel-Cafe (und Ihre Firma) in´s Strudeln kommen kann!

Unlängst kam ich bei einem Strudel Cafe vorbei. Klein, fein, viele Strudel sah man durch das Fenster in der Vitrine. Ein klares Bekenntnis zum "Strudel".

 

Also, dachte ich, eine bewusste Positionierung, die gute Strudel und ein strudeliges Ambiente erwarten lässt.

 

Beim Betreten des kleinen Cafes war ich der Grüßende. Mein Gruß wurde nicht erwidert. Ok, macht nichts, die zwei Servicemitarbeiter waren mit sich selbst beschäftigt. Strudel und Capucciono bestellt. Bevor der Strudel kam, ging mir der unstrudelige Technosound ziemlich auf die Nerven. An sich mag ich manchmal Techno, aber bitte nicht zum Strudel! Dann kam der Strudel und zeitversetzt doch noch der Capuccino. Der Strudel war untere Mitteklasse, der Boden des Strudels zäh wie Leder. Die Füllung ein ziemlich ungelungener Mix. Beim Bezahlen wurde ich nicht gefragt, ob´s gepasst hat. Aber macht nichts, vielleicht hat man ohnehin gesehen, dass dem nicht so war.

 

Beim Verlassen des Cafes habe ich den Versuch gewagt, mich nicht zu verabschieden, in der Hoffnung, dass die zwei Herren, die letzte Chance wahrnehmen, doch noch einen kleinen positiven Eindruck zu hinterlassen. Ein "auf Wiedersehen" bekam ich allerdings nicht zu Ohren. Die wollen mich wahrscheinlich wirklich nicht wieder sehen. Dabei war ich doch nur ein ganz normaler Kunde, der sich für 8,- Euros ein bisschen verwöhnen wollte.

 

Das Problem war, dass die Positionierung lediglich theoretisch vollzogen wurde.

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Stefan Schranz  
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